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>> FAQ - Häufig gestellte Fragen <<
Woher kommen Überspannungen im Homebereich?
Was bewirken Spannungsüberhöhungen für meine Elektrogeräte?
Meine Hausinstallation ist bereits mit FI-Schaltern ausgerüstet. Ist das nicht ausreichend als Schutz?
Wie kann ich als Betreiber meine wertvollen elektronischen Geräte gegen Überspannungen schützen?
Wie ist der VP zu verwenden?
Wo kann ich als Betreiber den VP einsetzen?
Wieso hat der VP keinen Erdanschluss?
Was ist, wenn die Überspannung vom Hausanschlusskasten über den Erdanschluss kommt?
Sind meine Geräte als Betreiber, die einen weiteren Eingang (z.B. Antenneneingang, Telefonleitung usw.) besitzen, geschützt?
Ich setze den VP in meinem Ferienhaus ein. Was passiert wenn dieser rot wird, ich es aber wegen meiner Abwesenheit über längere Zeit nicht merke?
Schützt der VP auch gegen Kabelbrände?
Welchen Prüfverfahren wurde der VP unterzogen?
Wie lange kann der VP meine wertvollen Einrichtungen schützen?
Wie weiss ich als Betreiber ob der VP die Sicherheit noch garantiert?
Braucht der VP Energie? Warum erwärmt er sich geringfügig im Betrieb?
Mein VP zeigt weder Grün noch Rot an. Wie verhalte ich mich?
Meine Sicherungen lösen vorhergehend aus. Warum?
Recycling
Jedes zu schützende Gerät wie Fernseher, Computer, Stereo-Anlage, etc. hat doch bereits einen Varistor eingebaut. Wozu dann noch den VP?
Bei einem indirekten Blitzeinschlag gehen die "internen Varistoren" der zu schützenden Geräte auch defekt. Da nützt der VP auch nicht?
So wie der VP gebaut ist, könnte der VP selbst einen Brand verursachen, wenn das Thermoelement (Thermosicherung) defekt gehen sollte.
Wenn schon einen Schutz dann sollte man doch Gasableiter einsetzen und nicht Varistoren.

Woher kommen Überspannungen im Homebereich?
Die meisten Spannungsüberhöhungen entstehen nicht durch Blitzeinschläge, sondern durch Schaltvorgänge in unmittelbarer Umgebung der elektrischen Hausinstallation. Dies ist insbesondere bei langen Stromversorgungen (ortsfeste und ortsveränderliche Leitungen) zu Verbrauchern wie Staubsauger, Bohrmaschine, Winkelschleifer, Ventilator u.Ä. der Fall. Ein rasches Unterbrechen einer Stromversorgung in Kombination mit induktiven Elementen kann zu einer gefährlichen Überspannung für elektronische Schaltkreise führen.

Natürlich können auch Überspannungen durch Blitzereignisse entstehen. Entweder durch indirekte oder direkte Blitzeinschläge, welche in der nahen Umgebung Schaden verursachen, oder durch etwas weiter entfernte Einschläge, wie z.B. in Hochspannungsversorgungen.
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Was bewirken Spannungsüberhöhungen für meine Elektrogeräte?
Spannungsüberhöhungen sind äusserst schädlich für ihre Home-Elektronik. Grössere Überspannungen können Ihre Geräte sofort zerstören oder zumindest deren Lebensdauer erheblich vermindern. Kleinere Spannungsüberhöhungen, welche sich in Form von kurzem Knistern in der Hi-Fi-Anlage oder in Form von Wackelbildern / Verzerrungen im Fernseher bemerkbar machen, werden oft vom Benutzer gar nicht bewusst wahrgenommen. Die elektronischen Schaltkreise werden kurzzeitig überstrapaziert und damit wird der Alterungsprozess um ein Vielfaches beschleunigt. Gealterte Elektronikbausteine geben erheblich mehr Verlustenergie als Wärme an die Umgebung ab und altern dadurch überproportional schneller. Dadurch wird die Lebensdauer von elektronisch gesteuerten Elektrogeräten stark beeinträchtigt und deren Stromverbrauch nachweislich erhöht. Im Weiteren steigt dadurch das potentiale Brandrisiko erheblich. Erfahrungswerte belegen diese These.
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Meine Hausinstallation ist bereits mit FI-Schaltern ausgerüstet. Ist das nicht ausreichend als Schutz?
FI-Schalter werden durch einen Fehlstrom ausgelöst. Dies ist der Fall, wenn ein Gerät einen solchen Defekt aufweist, dass das Gehäuse oder andere berührbare Teile unter gefährlicher Spannung stehen, d.h. wenn zum Beispiel Wasser eindringt oder das Gehäuse stark beschädigt wird. Ein FI-Schalter ist also eher ein Personenschutz.

Auf der Netzleitung auftretende Überspannungen werden von einem FI-Schalter nicht erkannt und somit auch nicht abgebaut. Um Geräte vor Überspannungen zu schützen ist also ein zusätzlicher Schutz notwendig.
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Wie kann ich als Betreiber meine wertvollen elektronischen Geräte gegen Überspannungen schützen?
Ein ausgeschalteter Apparat ist NICHT gegen Spannungsüberhöhungen geschützt! Die Überspannung kann ohne weiteres eine Trennvorrichtung überspringen.

Der alltägliche Betriebszustand vieler Geräte ist der Stand-by-Modus. Nicht ausser Acht zu lassen ist der Umstand, dass Überspannungen auch dann auftreten können, wenn das Gerät gerade genutzt wird.

Um sich gegen Überspannungen zu schützen gibt es auf dem Markt eine grosse Palette an Produkten aller Preisklassen mit eingebauter Schutzfunktion. Die Industrieschutzeinrichtungen müssen in einem Tableau / Schaltschrank eingebaut werden. Die Home-Lösungen findet man in Form einer Mehrfachsteckdosenleiste oder einer Zwischensteckdose. Als neue, innovative und leistungsvolle Lösung gibt es nun auch den VP, der einfach nachträglich in eine vorhandene Steckdose eingesteckt werden kann.
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Wie ist der VP zu verwenden?
Der VP ist einfach in eine Mehrfachsteckdose oder Steckdosenleiste einzustecken, in der auch die zu schützende Geräte eingesteckt sind. Der VP ist somit ein lokaler Überspannungsschutz.
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Wo kann ich als Betreiber den VP einsetzen?
Der VP kann überall dort eingesetzt werden, wo Geräte (230 VAC, 50-60 Hz) gespeist werden und neben dem Netzstecker noch eine freie, mitverbundene Steckdose / Steckplatz (mit oder ohne Schutzleiter) ist. Die Steckdose / Steckdosenleiste muss elektrisch und mechanisch in einem einwandfreiem Zustand sein und der zurzeit gültigen Euro-Norm entsprechen. Ausgelegt ist der VP nur für einen Schutzgrad IP 20 und darf nur für trockene geschützte Räume und nicht für Aussenanwendungen eingesetzt werden.
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Wieso hat der VP keinen Erdanschluss?
Fast alle heute gebräuchlichen Home-Elektronikgeräte entsprechen der Schutzklasse 2. (Sonderisolierung) und besitzen damit keinen Schutzleiteranschluss.

Im Gegensatz zu den handelsüblichen erdableitenden Überspannungsschutzen leitet der VP die Energie nicht über den Erdleiter ab. Dies hat zur Folge, dass der VP im Gegensatz zu den handelsüblichen Geräten die FI-Sicherung nicht auslöst. Somit können Ihre Geräte weiterhin ungehindert benutzt werden (z.B. Schreibprozesse beim Arbeiten an einem Computer brechen nicht ab).
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Was ist, wenn die Überspannung vom Hausanschlusskasten über den Erdanschluss kommt?
Überspannungen auf dem Erdleiter sind äussert selten und werden durch Schutzvorkehrungen des energieliefernden Werkes auf ein Minimum reduziert. Geräte, die einen Erdanschluss besitzen, sind in der Regel schutzisoliert, d.h. dass das Erdpotential von der Elektronik mit mehreren 1000 V isoliert ist. Überspannungen unter diesem Wert auf dem Erdleiter beeinträchtigen also die Funktion dieser Geräte nicht nachhaltig.
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Sind meine Geräte als Betreiber, die einen weiteren Eingang (z.B. Antenneneingang, Telefonleitung usw.) besitzen, geschützt?
Der VP schützt nur gegen auf der Stromversorgung auftretende Überspannungen. Geräte, die neben dem Stromanschluss einen weiteren Eingang (z.B. Antennen-, Telefonleitung) besitzen, benötigen für diesen Eingang ebenfalls eine Überspannungsabsicherung, um Schäden in Folge von Spannungsüberhöhungen zu vermeiden.

Die zusätzlichen Eingänge sind in der Regel ab Werk zusätzlich verstärkt isoliert und ertragen daher Spannungsspitzen von mehreren 1000 V. Solch hohe Spannungen in Signalleitungen treten nur bei Blitzdirekteinschlägen in die Signalleitung auf, die aber äussert selten anzutreffen sind.
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Ich setze den VP in meinem Ferienhaus ein. Was passiert wenn dieser rot wird, ich es aber wegen meiner Abwesenheit über längere Zeit nicht merke?
Sollte der VP überlastet worden sein, wird er durch den internen Überhitzeschutz deaktiviert. Die Kappe leuchtet danach rot und ein weiteres Überhitzen wird dadurch vermieden. Allgemein ist es aber ratsam, in jedem Fall Geräte, die über einen längeren Zeitraum nicht benutzt werden, auszuschalten. Damit vermindern Sie nicht nur das Brandrisiko, sondern Sie erhöhen auch die Lebensdauer Ihrer Geräte und sparen dabei sogar noch Strom.
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Schützt der VP auch gegen Kabelbrände?
Kabelbrände, verursacht durch beschädigte, defekte, unsachgemässe oder nicht zweckmässige Verteiler, Steckdosen oder Kabelverlängerungen können durch den VP nicht verhindert werden. Die Geräte müssen immer ordnungsgemäss angeschlossen werden, Kabelverteiler, Verlängerungskabel sowie daran angeschlossene Geräte müssen in technisch einwandfreiem Zustand sein und dürfen nicht überlastet werden.
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Welchen Prüfverfahren wurde der VP unterzogen?
Der VP ist vom Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik, Electrosuisse, auf Funktion und Sicherheit erfolgreich geprüft worden (SEV-Zulassungszeichen auf VP; PDF der Electrosuisse-Zulassung).

Geprüft wurde nach der Norm EN61643-11:2002, "Überspannungsschutzgeräte für Niederspannung", die gleiche, welche auch für alle anderen gängigen Überspannungs-Schutzvorrichtungen angewendet wurde. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind deutlich besser ausgefallen als die von ähnlichen am Markt erhältlichen Produkten. Interessant ist, dass beim Einsatz von mehreren Steckern bei verschiedenen Geräten der Schutzgrad und die Lebensdauer nochmals deutlich verbessert werden kann.
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Wie lange kann der VP meine wertvollen Einrichtungen schützen?
Wie jedes Schutzgerät hat auch der VP seine Grenzen. Er ist ausgelegt, um einmalig 8000 A zu absorbieren. Dieser Ableitstrom von 8000 A wird aber im täglichen Gebrauch in einer Haus-Installation auch bei widrigsten Umständen praktisch nie auftreten.

Bei kleineren Ableitströmen kann der VP z.B. 100x 950 A absorbieren. Auch dieser Strom ist nur unter Extremverhältnissen anzutreffen und kaum zu erwarten. Der VP ist gegenüber den in der Praxis zu erwartenden Verhältnissen deutlich überdimensioniert und kann damit eine optimale Schutzfunktion gewährleisten.
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Wie weiss ich als Betreiber ob der VP die Sicherheit noch garantiert?
Um zu wissen, ob der VP den Schutz noch gewährleistet, reicht ein kurzer Blick auf die Haube des VP, um den Betriebszustand zu erkennen.

Das grüne Leuchten der Anzeige zeigt an, dass der VP vollumfänglich funktionsbereit ist und den erforderlichen Schutz garantiert. Sollte die Anzeige aber im Betriebszustand rot aufleuchten, bedeutet dies, dass der VP bereits seine eigentliche Aufgabe anforderungsgemäss erfüllt hat und sein Schutzelement die Funktion nicht mehr gewährleistet.

Des Weiteren besitzt der VP in seiner Funktion ein thermisches Schutzelement, welches bei Überhitzung im Betrieb den VP sicherheitshalber abschaltet, resp. dessen Funktion beendet. In beiden Fällen leuchtet die Anzeige bereits wie erwähnt rot auf und der VP ist umgehend zu ersetzen, um weiterhin die Schutzfunktion zu gewährleisten.
Grüne LED: Stecker OK   Rote LED: Stecker muss ersetzt werden
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Braucht der VP Energie? Warum erwärmt er sich geringfügig im Betrieb?
Der VP verbraucht im Betrieb fast keinen Strom - nur zum Überwachen des Schutzelementes und der Funktionsanzeige (grün / rot leuchtende Anzeige). In der Regel verbraucht er deutlich weniger als 1 W Nennleistung. Wie jede betriebene Elektronik wird auch der VP nach längerem Einsatz infolge interner Verlustleistung leicht erwärmt. Im Extremfall trennt die integrierte thermische Überwachung das Schutzelement vom Netz, d.h. die Schutzvorrichtung hat ausgedient und die rote Anzeige signalisiert, dass der VP ausgetauscht werden muss.
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Mein VP zeigt weder Grün noch Rot an. Wie verhalte ich mich?
Prüfen Sie, ob der VP richtig eingesteckt ist und ob die Mehrfachsteckdose / Steckdosenleiste auch unter Spannung ist. Viele Steckdosenleisten besitzen einen Unterbrechungsschalter. Prüfen Sie, ob dieser auch in Betrieb ist und vergewissern Sie sich, dass die vorgeschalteten Sicherungen einwandfrei sind. Ansonsten prüfen Sie den VP in einer anderen funktionstüchtigen Steckdose. Leuchtet die Anzeige des VP weiterhin nicht auf, ist der Schutz nicht gewährleistet.
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Meine Sicherungen lösen vorhergehend aus. Warum?
Bei länger anhaltenden im oberen Bereich der zu erwartenden Überspannungen kann es vorkommen, dass der VP durch die Auslösung anspricht und direkt durch die ungewöhnlich hohe Energie zerstört wird. Gleichzeitig erfüllt die Sicherung ihre Schutzfunktion und unterbricht den Stromkreis. In diesem Fall hat der VP den im internen Schaltkreis notwendigen Kurzschluss erzeugt, um den notwendigen Schutz der elektronischen Einrichtungen zu gewährleisten. Dadurch leuchtet die Anzeige weder grün noch rot auf. Gefahr!

>> Zu diesem Zeitpunkt hat der VP seine Schutzfunktion vollumfänglich erfüllt und muss umgehend ersetzt werden.

Sollte bei nicht angeschlossenem Voltprotect nach mehrmaligen Wiedereinschaltversuchen die ausgelöste vorgeschaltete Sicherung nicht in Betrieb genommen werden können, muss umgehend eine fachkundige Person beigezogen werden.
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Recycling
Der VP kann nach seiner Funktionsdauer an den Hersteller zur Entsorgung zurückgegeben werden. Die Versandkosten hierfür trägt der Inhaber des VP.
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Jedes zu schützende Gerät wie Fernseher, Computer, Stereo-Anlage, etc. hat doch bereits einen Varistor eingebaut. Wozu dann noch den VP?
Grundsätzlich sind alle eingebauten Überspannungsschutzkomponenten in Geräten wie Fernsehern, Computer, Stereo-Anlagen und anderen zum Schutz vor den intern erzeugten Überspannungen. Dies ist kein Schutz vor Überspannungen, die vom Netz kommen.

Es gibt nur sehr wenige Geräte, die einen Überspannungsschutz am Netzeingang haben. Der Grund liegt darin, dass solch eine Schutzschaltung Geld kostet und die Geräte verteuert.

Im Weiteren, falls ein Überspannungsschutz in den Geräten eingebaut wäre, dann handelt es sich in den meisten Fällen um einen "kleinen" Varistor. Falls dieser defekt würde ist auch z.B. der Fernseher defekt. Den VP können Sie einfach austauschen, den Fernseher nicht.

Der Überspannungsschutz in den Geräten (selten vorhanden) ist thermisch nicht geschützt und könnte zur Brandquelle werden.
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Bei einem indirekten Blitzeinschlag gehen die "internen Varistoren" der zu schützenden Geräte auch defekt. Da nützt der VP auch nicht?
Die internen Varistoren sind nicht für diesen Schutz ausgelegt.

Im Falle, dass am Netzeingang ein Überspannungsschutz vorgesehen wäre, würde der VP, der parallel dazu geschaltet ist, diesen Netzeingang entlasten und zusätzlich schützen. Die Energie würde sich theoretisch teilen. Die Überlastung des VP in solch einem Fall ist unwahrscheinlich.
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So wie der VP gebaut ist, könnte der VP selbst einen Brand verursachen, wenn das Thermoelement (Thermosicherung) defekt gehen sollte.
Die eingebaute Thermosicherung im VP funktioniert in jedem Fall, auch wenn kein Strom fliesst. Dies ist eine rein temperaturabhängige, mechanische Funktion, nicht spannungs- und/oder stromabhängig.

Das Gehäuse ist aus V0-Kunstoff = nicht brennbarem Kunststoff hergestellt.

Der SEV hat den VP ebenfalls auf Sicherheit geprüft.
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Wenn schon einen Schutz dann sollte man doch Gasableiter einsetzen und nicht Varistoren.
Aufgrund der Gasableitereigenschaften ist der Einsatz eines Gasableiters für Netzspannungsbetrieb ungeeignet.

Der Gasableiter hat im Ansprechfall einen Netzfolgestrom. Die entstehende Ersatzschaltung ist niederohmig und zieht zusätzlichen Strom vom Netz. Höhere Erwärmungen sind nicht ausgeschlossen. Durch die Erwärmung des Gasableiters kann das Gas leitend bleiben und schaltet nicht ab. Somit ist mit Gasableitern Brandgefahr vorhanden.

Der Varistor weist an dieser Stelle einen grossen Vorteil auf: Er erzeugt keinen Netzfolgestrom und bleibt nicht leitend, sobald die Ansprechspannung unterschritten ist.

Unsere Mitbewerber haben Lösungen mit Gasableitern - eindeutig ein markanter Nachteil.
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